Zertifizierung

Mehr Erfolg für Ernährungsfachkräfte durch das VFED-Fortbildungszertifikat!

Die Zertifizierung als „Qualifizierte Diät- und Ernährungsberater VFED“ vergibt der Verband für Ernährung und Diätetik (VFED) e.V. auf Antrag unter bestimmten Voraussetzungen an

  • Diätassistenten,
  • Bachelor of Science Diätetik / Bachelor of Science in Diätetik
  • Oecotrophologen (ernährungswissenschaftliche Ausrichtung; Abschlüsse: Diplom, Master of Science, Bachelor of Science),
  • Ernährungswissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Master of Science, Bachelor of Science),
  • Diplom-Ingenieure Ernährungs- und Hygienetechnik, Schwerpunkt „Ernährungstechnik“,
  • Diplom-Ingenieure Ernährung und Versorgungsmanagement, Schwerpunkt „Ernährung“ sowie
  • Bachelor- und Masterabsolventen anderer Studiengänge mit Anerkennung des Studiengangs nach den DGE-Zulassungskriterien

Nur bei Einsendung aller geforderten Unterlagen kann der Antrag bearbeitet werden.

Mit dem Zertifikat erfüllen Sie die Anbieterqualifikation für Ernährungsberater, die im Präventionsleitfaden des GKV-Spitzenverbandes der Krankenkassen gefordert wird. Es ist Voraussetzung für die anteilige Kostenübernahme der Krankenkassen für präventive Ernährungsberatungsleistungen nach § 20 SGB V.

Zertifikatsinhaber können zusätzlich den Antrag auf Nutzung des VFED-Logos stellen.

Voraussetzung für die Ausstellung des Zertifikats ist eine kontinuierliche Fortbildung.

Die genauen Richtlinien finden Sie unter den entsprechenden Berufsbezeichnungen.

Die Zertifizierung als "Qualifizierter Diät- und Ernährungsberater VFED" sowie die Logo-Nutzung ist an eine Mitgliedschaft in einem zertifizierten Verband gebunden. Bei Verbandsaustritt erlischt die Gültigkeit des Zertifikats sowie die Logo-Nutzung und die Kostenträger werden über die eingetretene Ungültigkeit des Zertifikats informiert.

Änderungen der Zertifizierungsrichtlinien

Zertifizierungsrichtlinien beim VFED e.V. überarbeitet

Änderungen für Diätassistenten

Für die erste Zertifizierung benötigen Diätassistenten seit dem 10. März 2018 nur noch 60 Fortbildungspunkte. Davon müssen mindestens 50 Punkte aus den Bereichen „Fachliche Zusatzqualifikationen“ und „Fachbezogene Fortbildungen“ aus den Bereichen Ernährung und Diätetik stammen. Das Zertifikat hat eine Gültigkeit von drei Jahren.

Änderungen für Diätassistenten und Oecotrophologen

Für die Verlängerung der Zertifizierung müssen in drei Jahren ebenfalls 50 Fortbildungspunkte aus den Bereichen „Fachliche Zusatzqualifikationen“ und „Fachbezogene Fortbildungen“ aus den Bereichen Ernährung und Diätetik stammen. Es gibt in der Übergangszeit die Möglichkeit eine Verlängerung des Zertifikats für ein oder zwei Jahre zu beantragen. Bei einer Verlängerung für ein Jahr müssen 18 Punkte aus den genannten Bereichen erreicht werden und bei einer Verlängerung für zwei Jahre 36 Punkte.

Die ausführlichen Zertifizierungsrichtlinien des VFED finden Sie im Anhang.

Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

Die Welt wächst zusammen – und immer häufiger erwerben Menschen im Ausland einen Berufsabschluss und möchten damit später in Deutschland arbeiten. Dafür benötigen sie eine Anerkennung ihres Berufsabschlusses in Deutschland.

Unter dem Link http://www.brd.nrw.de/gesundheit_soziales/landespruefungsamt/index.jsp finden Sie ein Formular des Landesprüfungsamtes für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie bei der Bezirksregierung Düsseldorf auf Berufsanerkennung. Hier können Interessenten einen Antrag stellen, um ihren ausländischen Abschluss im Bereich Ernährung in Deutschland anerkennen zu lassen. Dabei ist es hilfreich, einen der zuständigen Mitarbeiter vorher telefonisch zu kontaktieren, damit auch wirklich alle notwendigen Unterlagen eingereicht werden.

Ernährungsberatung als Heilmittel

Am 22. Januar 2015 entschied der G-BA darüber, die Ernährungsberatung nicht in die Heilmittelrichtlinie aufzunehmen. Und das, obwohl der G-BA erkannt hat, dass eine Ernährungsberatung bei angeborenen Stoffwechselerkrankungen wie beispielsweise Phenylketonurie (PKU) sowie bei Mukoviszidose medizinisch notwendig ist. Dieser Beschluss ist immer noch nicht in Kraft getreten, denn das Bundesgesundheitsministerium hat noch Fragen. Diese und das gesamte Anschreiben können Sie hier lesen: https://www.g-ba.de/downloads/40-268-3176/2015-01-22_HeilM-RL_Amb-Ernaehrung_BMG1.pdf.