Zertifizierung

Mehr Erfolg für Ernährungsfachkräfte durch das VFED-Fortbildungszertifikat!

Die Zertifizierung als „Qualifizierte Diät- und Ernährungsberater VFED“ vergibt der Verband für Ernährung und Diätetik (VFED) e.V. auf Antrag unter bestimmten Voraussetzungen an

  • Diätassistenten
  • Bachelor of Science Diätetik / Bachelor of Science in Diätetik
  • Oecotrophologen (ernährungswissenschaftliche Ausrichtung; Abschlüsse: Diplom, Master of Science, Bachelor of Science)
  • Ernährungswissenschaftler (Abschlüsse: Diplom, Master of Science, Bachelor of Science)
  • Diplom-Ingenieure Ernährungs- und Hygienetechnik, Schwerpunkt „Ernährungstechnik“
  • Diplom-Ingenieure Ernährung und Versorgungsmanagement, Schwerpunkt „Ernährung“
  • Bachelor- und Masterabsolventen anderer Studiengänge mit Anerkennung des Studiengangs nach den DGE-Zulassungskriterien

Nur bei Einsendung aller geforderten Unterlagen kann der Antrag bearbeitet werden.

Mit dem Zertifikat erfüllen Sie die Anbieterqualifikation für Ernährungsberater, die im Präventionsleitfaden des GKV-Spitzenverbandes der Krankenkassen gefordert wird. Es ist Voraussetzung für die anteilige Kostenübernahme der Krankenkassen für präventive Ernährungsberatungsleistungen nach § 20 SGB V.

Zertifikatsinhaber können zusätzlich den Antrag auf Nutzung des VFED-Logos stellen.

Voraussetzung für die Ausstellung des Zertifikats ist eine kontinuierliche Fortbildung.

Die genauen Richtlinien finden Sie unter den entsprechenden Berufsbezeichnungen.

Die Zertifizierung als "Qualifizierter Diät- und Ernährungsberater VFED" sowie die Logo-Nutzung ist an eine Mitgliedschaft in einem zertifizierten Verband gebunden. Bei Verbandsaustritt erlischt die Gültigkeit des Zertifikats sowie die Logo-Nutzung und die Kostenträger werden über die eingetretene Ungültigkeit des Zertifikats informiert.



Fortbildungspunkte für 2020 im Selbststudium erlangen

Wir, die relevanten Verbände und Institutionen der Ernährungsberatung und –therapie (VDD, VDOE, DGE, VFED und QUETHEB), haben uns auf folgende Sonderreglung verständigt: 30 % der Punkte in 2020, die bis zu einem Dreijahreszeitraum für die Nachzertifizierung zum Zertifikat „Qualifizierte Diät- und Ernährungsberater/in VFED“ nachzuweisen sind, werden über Selbststudium anerkannt. Wir reagieren damit auf die infolge der Corona-Pandemie abgesagten Kongresse und Weiterbildungsseminare. Gleichzeitig machen wir auf die Möglichkeiten aufmerksam, über die Teilnahme an Webinaren, über online-Fortbildungsangebote der Fachzeitschriften und informelles Lernen etc. Wissen und Kompetenzen zu erweitern.

Das selbstgesteuerte Lernen kann bspw. aus dem Bearbeiten von Fachliteratur und der Reflexion und Ableitung der Erkenntnisse auf die berufliche Tätigkeit, der Teilnahme an digitalen Angeboten ohne Teilnahmebescheinigungen (z. B. kostenlose Webinare), der Entwicklung von Schulungskonzepten oder auch einer Erweiterung digitaler Kompetenzen bestehen.

Dazu wurde anliegender Reflexionsbogen zur Dokumentation des Selbststudiums erstellt. Senden Sie uns diesen Bitte ausgefüllt als Nachweis Ihres Selbststudiums zu.


Änderungen der Zertifizierungsrichtlinien

Zertifizierungsrichtlinien beim VFED e.V. überarbeitet

Änderungen für Diätassistenten

Für die erste Zertifizierung benötigen Diätassistenten seit dem 10. März 2018 nur noch 60 Fortbildungspunkte. Davon müssen mindestens 50 Punkte aus den Bereichen „Fachliche Zusatzqualifikationen“ und „Fachbezogene Fortbildungen“ aus den Bereichen Ernährung und Diätetik stammen. Das Zertifikat hat eine Gültigkeit von drei Jahren.

Änderungen für Diätassistenten und Oecotrophologen

Für die Verlängerung der Zertifizierung müssen in drei Jahren ebenfalls 50 Fortbildungspunkte aus den Bereichen „Fachliche Zusatzqualifikationen“ und „Fachbezogene Fortbildungen“ aus den Bereichen Ernährung und Diätetik stammen. Es gibt weiterhin die Möglichkeit eine Verlängerung des Zertifikats für ein oder zwei Jahre zu beantragen. Bei einer Verlängerung für ein Jahr müssen 18 Punkte aus den genannten Bereichen erreicht werden und bei einer Verlängerung für zwei Jahre 36 Punkte.

Die ausführlichen Zertifizierungsrichtlinien des VFED finden Sie hier:


Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

Die Welt wächst zusammen – und immer häufiger erwerben Menschen im Ausland einen Berufsabschluss und möchten damit später in Deutschland arbeiten. Dafür benötigen Sie eine Anerkennung Ihres Berufsabschlusses in Deutschland.

Unter dem Link http://www.brd.nrw.de/gesundheit_soziales/landespruefungsamt/index.jsp finden Sie ein Formular des Landesprüfungsamtes für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie bei der Bezirksregierung Düsseldorf auf Berufsanerkennung. Hier können Interessenten einen Antrag stellen, um ihren ausländischen Abschluss im Bereich Ernährung in Deutschland anerkennen zu lassen. Dabei ist es hilfreich, einen der zuständigen Mitarbeiter vorher telefonisch zu kontaktieren, damit auch wirklich alle notwendigen Unterlagen eingereicht werden.