Neues Erklärvideo: Was ist ein familiäres Darmkrebsrisiko?

Felix Burda Stiftung will mit kurzen Info-Clips über die Chancen der Darmkrebsvorsorge informieren.

München, 03.04.2017 – Soviel muss man gar nicht wissen, um sich vor Darmkrebs schützen zu können. Die Münchner Stiftung veröffentlicht daher sehr kurze Experten-Videos, die die wesentlichen Informationen unterhaltsam und einfach vermitteln.  

Warum könnten rund vier Millionen Menschen in Deutschland in die Zukunft schauen? Magen-Darm-Arzt Dr. Berndt Birkner erläutert in 1 Minute und 31 Sekunden wann man es mit einem familiären Risiko zu tun hat, warum es gut ist, darüber Bescheid zu wissen und was man dann in dem Fall tun sollte. Unterstützt wird das Kuratoriumsmitglied der Felix Burda Stiftung dabei von kleinen Comic-Helden. 

Abfrage zur europäischen Leitlinie zur Behandlung der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD)

30.03.2017

Die Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG) e.V. bittet um Ihre Mithilfe bei einer Abfrage zur europäischen Leitlinie zur Behandlung der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NAFLD) mit der Bitte um Rückmeldung bis zum 24.04.2017, vielen Dank.

Ernährungstherapie für Patienten mit seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen und Mukoviszidose künftig verordnungsfähig

Pressemitteilung Gemeinsamer Bundesausschuss Berlin, 16. März 2017

Für Patientinnen und Patienten mit seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen und Mukoviszidose hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Möglichkeit geschaffen, eine Ernährungstherapie zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch zu nehmen. Voraussetzung dafür ist eine entsprechende ärztliche Verordnung. Diese Neuerung in seiner Heilmittel-Richtlinie beschloss der G-BA am Donnerstag in Berlin.

Alleskörner Wettbewerb 2017

Wettbewerb für Diätfachschülerinnen und Diätfachschüler
im 3. Ausbildungsjahr bzw. 6. Semester


„Hafer Die Alleskörner“ unterstützt den Nachwuchs in Diätetik und Ernährungsberatung!

Erstmals schreiben die deutschen Hafermühlen im Rahmen der Kampagne „Hafer Die Alleskörner“ 2017 den mit insgesamt 1.800 Euro dotierten Alleskörner-Preis im Bereich der Nachwuchsförderung aus. Der Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Diätfachschulen im 3. Ausbildungsjahr bzw. 6. Semester.

Zurzeit wird der Wettbewerb bundesweit an den Diätfachschulen vorgestellt. Über Flyer und Poster werden Sie informiert oder sind bereits informiert worden.

Ganz wichtig: Sie müssen sich bitte zur Teilnahme am Wettbewerb anmelden! Sie können allein oder als Zweier- oder Dreier-Team mitmachen.

Weitere Informationen unter: www.alleskoerner.de

Für eine Verbesserung der Ernährungsversorgung bei Menschen mit Krebs in Deutschland

Die Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft Prävention und Integrative Onkologie (PRIO) (Hg.) ist nun in deutscher Version unter folgendem Link zugänglich:

https://www.ernaehrungs-umschau.de/print-artikel/15-02-2016-fuer-eine-verbesserung-der-ernaehrungsversorgung-bei-menschen-mit-krebs-in-deutschland/

JA-PED 2017

Gemeinsame Jahrestagung der AGPD e.V. und der DGKED e.V. zusammen mit der Österreichischen Arbeitsgruppe für Pädiatrische Endokrinologie und Diabotologie (APEDÖ) und der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrische Endokrinologie und Diabotologie (SGPED)

Die Schwerpunktthemata dieser Fachtagung liegen einerseits in EDV-Lösungen für unterschiedliche diabetologische und endokrinologische Fragestellungen, die Ärzte in allen 3 beteiligten Ländern zur gemeinsamen Datensammlung und Forschungsprojekten einladen. Weitere Themen sind die rechtzeitige suffiziente Behandlung kardiovaskulärer Risikofaktoren, um die Atherogenese unserer Patienten günstig zu beeinflussen, Wissenswertes über Skelettdysplasien, Untersuchungen zur Entstehung des Typ 1 Diabetes und die Jugendgynäkologie.

Tagunsort: Konzerthaus Freiburg Konrad-Adenauer-Platz 1 79098 Freiburg im Breisgau

Weitere Informationen unter: www.ja-ped.de

aid infodienst e. V. aufgelöst

November 2016

aid infodienst e. V. aufgelöst

Kompetenzen bündeln – Kommunikation stärken

(aid) – Der aid infodienst e. V. (aid) ist Geschichte. Am 3. November 2016 haben die Mitglieder als höchstes Aufsichtsgremium die Auflösung des Vereins beschlossen. Das klingt zunächst nach einer schlechten Nachricht für eine Institution, die in Deutschland 66 Jahre lang neutrale Informationen “vom Acker bis zum Teller“ lieferte. Aber es gibt einen guten Grund für die Auflösung: Die Kompetenzen in Sachen Ernährungs- und Agrarkommunikation sollen gebündelt werden. Es gibt in Deutschland zahlreiche „Kompetenz- und Kommunikationsinseln“, die - staatlich gefördert - über Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung kommunizieren. Was fehlt, ist DAS Kompetenz- und Kommunikationszentrum für Verbraucher sowie für Fach-, Lehr- und Beratungskräfte. Dies soll nun unter dem Dach der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) geschaffen werden. Und zwar in zwei eigenständigen Einheiten: dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) und einer Kompetenzeinheit für landwirtschaftliche Fachinformationen, die miteinander vernetzt sein werden.

Kern des neuen Bundeszentrums für Ernährung sowie der Agrarkommunikation werden jeweils Teile des aid sein. Bis zur Gründung dieser Meilensteine steht noch eine Menge Arbeit an. Zudem sind mit einer Bündelung der Kompetenzen auch neue Konstellationen in der Organisation und Kommunikation erforderlich. Dennoch werden die aid-Medien weiter verfügbar sein. „Unsere Arbeit führen wir in unveränderter Qualität nahtlos fort und auch das Medienangebot stellen wir weiterhin in der gewohnten Qualität sicher“, so Dr. Margareta Büning-Fesel, Geschäftsführender Vorstand des aid und zukünftige Leiterin des BZfE. „So muss niemand auf Informationen oder Unterrichtsmaterialien des aid verzichten.“ Schritt für Schritt werden also neue und auch bewährte Materialien unter dem neuen Namen veröffentlicht. „Das gesamte Angebot wird in der geballten Kraft eines 'Bundeszentrums für Ernährung' noch besser“, so Büning-Fesel.

Das gilt selbstverständlich auch für die bewährten Medien im Agrarbereich. Und nicht nur das: Die Kommunikation in diesem Bereich soll stärker in Richtung Verbraucher gehen. Was dem aid vor allem aus Kapazitätsgründen in Sachen „Informationen über die Landwirtschaft“ bisher nur in relativ geringem Umfang möglich war, soll in der neuen Konstellation deutlich gestärkt werden. Da sieht Büning-Fesel noch großes Potenzial: „Es soll ein möglichst realistisches Bild über die aktuell praktizierte Landwirtschaft vermittelt werden, weg von einer fragwürdigen Werbeidylle auf dem Stand des 19. Jahrhunderts.“ Die modernen Errungenschaften der Lebensmittelerzeugung, inklusive vieler Instrumente zum besseren Schutz für Tiere, Natur und Umwelt, müssten jedem als neutrale Informations- und Entscheidungsgrundlage zur Verfügung stehen. Außerdem gebe es noch einen Handlungsbedarf für die Kommunikation der Forschungsergebnisse im Agrarbereich.

Mit der Auflösung des aid ist somit der Grundstein für eine konzentrierte Kommunikation im Ernährungs- und Agrarbereich gelegt. Das ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer schlagkräftigeren Ernährungs- und Landwirtschaftskommunikation.

www.aid.de

Innen gar, außen nicht verkohlt: BfR-Webfilm über die Kunst des Grillens

Pressemitteilung 22.06.2016

Pünktlich zum Sommerbeginn hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) auf seiner Homepage einen neuen Webfilm zum Thema „Grillen“ veröffentlicht. In der Serie „100 Sekunden BfR“ erfahren Verbraucherinnen und Verbraucher, worauf sie beim Grillen von Fleisch, Wurst und Fisch achten sollten, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden. „Die Kunst des Grillens besteht im schonenden Garen bei niedriger Hitze“, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. „Das Fleisch sollte innen vollständig durchgegart, aber außen noch nicht verkohlt sein.“ Auch der hygienische Umgang und die richtige Kühlung der Speisen sind beim sommerlichen Grillen wichtig.

Lesen Sie dazu unsere Pressemitteilung:

http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2016/24/innen_gar__aussen_nicht_verkohlt__bfr_webfilm_ueber_die_kunst_des_grillens-197818.html

Positionspapier Ernährung in der Onkologie

Für eine Verbesserung der Ernährungsversorgung bei Menschen mit Krebs in Deutschland

Gekürzte Version

Gemeinsames Positionspapier des/der

Arbeitsgemeinschaften in der Deutschen Krebsgesellschaft
Prävention und Integrative Onkologie (PRIO)
Soziale Arbeit in der Onkologie (ASO)
Palliativmedizin (APM)
Konferenz onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpfleger (KOK)
Supportive Maßnahmen in der Onkologie, Rehabilitation und Sozialmedizin (ASORS)

Weitere Verbände
BerufsVerband Oecotrophologie e.V. (VDOE)
Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner e.V. (BDEM)
Bundesverband Niedergelassener Gynäkologischer Onkologen e.V. (BNGO)
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE)
Verband der Diätassistenten e.V. (VDD)
Verband für Ernährung und Diätetik e.V. (VFED)

Organisationen der Selbsthilfe
Haus der Krebs-Selbsthilfe – Bundesverband e.V. (HKSH)
Dachverband von 10 nationalen Bundesverbänden der Krebs-Selbsthilfe
Das Lebenshaus e.V.
Kopf-Hals-Tumorstiftung
Selbsthilfenetzwerk Kopf-Hals-Mund

Glyphosat-Untersuchung: 75% der Deutschen deutlich belastet

Pressemitteilung 09.03.2016

Glyphosat-Untersuchung: 75% der Deutschen deutlich belastet

Eine heute in Berlin vorgestellte Datenerhebung zu Glyphosatrückständen im Urin weist eine deutliche Belastung von über dreiviertel der Bundesbevölkerung mit Glyphosat nach. Demnach liegt bei 75 Prozent der Bürgerinnen und Bürger die Belastung mit mindestens 0,5 ng/ml um ein Fünffaches höher als der Grenzwert für Trinkwasser mit 0,1 ng/ml zulässt. Ein Drittel der Bevölkerung hat sogar eine 10-fache bis zu 42-fache Menge der für Trinkwasser zulässigen Grenzwerte im Urin.

Die höchsten Belastungen ließen sich nach Altersgruppen aufgeschlüsselt bei Kindern von 0-9 und Kindern/Jugendlichen von 10-19 Jahren nachweisen, nach Berufsgruppen vor allem bei Landwirten. Fleischessende Studienteilnehmer, sogenannte Mischköstler, wiesen höhere Belastungen als Vegetarier und Veganer auf. Bio-Esser sind weniger belastet als Menschen, die sich konventionell ernähren.

Insgesamt ließen sich bei 99,6 Prozent von insgesamt 2009 Probanden eindeutig verifizierbare Glyphosatrückstände nachweisen. An der Erhebung nahmen Freiwillige aus allen Postleitzahlenbereichen der Republik im Rahmen der Urinale 2015 teil, einer Aktion der Bürgerinitiative Landwende und der Bio-Supermarktkette Basic. Die Analyse der Proben wurde von den Teilnehmern mit jeweils 50 Euro (??) selbst bezahlt.

Johannes Heimrath von der Bürgerinitiative Landwende erklärte:"Mit dieser Aktion wollten wir herausfinden, wie weit Glyphosat bereits in die Umwelt vorgedrungen ist. Bisherige Untersuchungen basierten stets nur auf kleinen Datenmengen im zweistelligen Bereich. Nun haben wir über 2000 Datensätze, und 99,6 Prozent der Proben enthalten Glyphosat – das heißt, wir alle sind belastet. Bei Bier kann ich entscheiden, ob ich Alkohol zu mir nehme oder nicht. Diese Freiheit habe ich demnach bei Glyphosat nicht – und ob das gesundheitsgefährdend ist oder nicht, kann bis heute niemand mit Sicherheit sagen. Da die Behörden es bisher versäumt haben, so eine Feldstudie zu machen, musste es eben die Zivilgesellschaft selbst in die Hand nehmen."

Die von der emeritierten Veterinärmedizinerin Prof. Monika Krüger betreute und vom akkreditierten Labor BioCheck-Holzhausen  durchgeführte Untersuchung ist die weltweit größte bisher durchgeführte Felduntersuchung zum Nachweis von Glyphosat in Urinen.

"Die durchgeführte Untersuchung bestätigt die Ergebnisse des Umweltbundesamtes, dass Glyphosat im Urin bei einem Großteil der deutschen Probanden nachweisbar ist", stellte Monika Krüger fest. "Es ist die zahlenmäßig bisher größte Untersuchung dieser Art weltweit und mit Probanden aus ganz Deutschland. Die nachgewiesenen Glyphosatkonzentrationen in den Urinen belegen eine erhebliche Belastung der Probanden. Zur gesundheitlichen Bedeutung dieser Ergebnisse müssen weitergehende wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt werden, um Zusammenhänge zwischen der Belastung mit Glyphosat durch Lebensmittel, durch Trinkwasser, durch beruflichen Kontakt etc. und dem Gesundheitsstatus sowie bestimmten Erkrankungen in der Bevölkerung zu erkennen", so Krüger.

Der Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik der grünen Bundestagsfraktion und Agrarexperte Harald Ebner MdB sagte: "Bei Glyphosat darf es kein Weiter-So geben. Dass fast jeder von uns das Pflanzengift im Körper hat, heißt für mich ganz klar, dass es jetzt keine überstürzte Neuzulassung bis 2031 geben darf. Denn die gesundheitlichen Folgen von Glyphosat sind umstrittener denn je."  Laut Ebner sei der Expertenstreit noch in vollem Gange, denn die Glyphosat-Bewertungen der Europäischen Chemikalien-Agentur (ECHA) und der gemeinsamen Pestizid-Komission (JMPR) der UN-Weltgesundheits- und Ernährungsorganisationen WHO und FAO stünden noch aus.

Auch das Umweltbundesamt sieht weiteren Forschungsbedarf zur Glyphosatbelastung der Bevölkerung. „Wahrscheinlich krebserregende“ Stoffe dürfen nach aktuellem EU-Recht nicht als „Pflanzenschutzmittel“ zugelassen werden.

„Die Bundesregierung muss in Brüssel das Vorsorgeprinzip nach vorne stellen und ein voreilige Zulassung von Glyphosat stoppen. Christian Schmidt darf dem Vorschlag der EU-Kommission kommende Woche daher keinesfalls zustimmen, notfalls muss Umweltministerin Barbara Hendricks ihn stoppen.“, so Ebner.

Die Untersuchungen wurden mit dem Abraxis-ELISA-Test im akkreditierten Labor BioCheck-Holzhausen nach Angaben des Herstellers durchgeführt. Die Validierung des ELISA-Tests erfolgte mit einer für den Glyphosatnachweis zugelassenen Methode (GC-MS/MS, Krüger et al. 2014). Mit den Untersuchungen sollten folgende Fragestellungen beantwortet werden: 1. Sind die Probanden mit Rückständen belastet? 2. Gibt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern? 3. Spielen Essverhalten, Alter, Wohnort, BMI sowie hauptsächlicher Kontakt zu Glyphosat eine Rolle für die Konzentrationen im Urin?

Die vollständige Studie ist als Download unter  www.urinale.org verfügbar.

Pressekontakte:
Bürger-Initiative Landwende: Johannes Heimrath
, jh@landwende.de, Mobil: 0152-3732 7545
Harald Ebner MdB, harald.ebner@bundestag.de, 030-227-73025
Heinrich-Böll-Stiftung
, Michael Alvarez Kalverkamp, Pressesprecher, Tel.: +49-(0)30-285 34-202 | 0175 5221 811 , E-Mail: alvarez@boell.de

Betreff: Zusatzqualifikation in veganer Ernährung

UGB-Pressedienst

25.09.2015

*************************************

Zusatzqualifikation in veganer Vollwert-Ernährung

Neue UGB-Fortbildung für Ernährungswissenschaftler und Diätassistentinnen

Um das Thema vegane Ernährung kommt heute kein Ernährungsberater mehr herum. Nach Schätzungen leben knapp eine Million Menschen in Deutschland vegan – Tendenz steigend!  Zwar verzeichnen vegane Kochbücher, Food-Blogs und Social-Media-Netzwerke einen unglaublichen Boom, aber fachkundige Informationen, wie man sich ohne tierische Lebensmittel optimal versorgt, sind selten.

Selbst viele Beratungskräfte wie Ernährungswissenschaftler, Diätassistentinnen oder Ernährungsmediziner sind in Fragen der veganen Ernährungsweise oft unsicher. Ratsuchende fühlen sich daher in ihrem Anliegen oft nicht wirklich gut beraten und informieren sich im Internet oder suchen eine fachfremde, nicht kompetente Beratung auf. Was fehlt, sind qualifizierte Ernährungsfachkräfte, die vegan essende Menschen auf wissenschaftlicher Grundlage, objektiv, unabhängig und spezifisch für die jeweilige Lebenssituation in Theorie und Praxis beraten. Diese Lücke schließt nun die UGB-Akademie mit einer zweistufigen Fortbildung unter der Leitung von Dr. Markus Keller und Edith Gätjen. Während es im ersten Teil um die Versorgung mit kritischen Nährstoffen auf Basis der aktuellen wissenschaftlichen Studienlage geht, stehen im zweiten Teil die individuellen Nährstoffbedürfnisse in speziellen Lebenslagen auf dem Programm wie von Jugendlichen, Sportlern, Schwangeren oder Stillenden. So machen sich Ernährungswissenschaftler, Diätassistentinnen und Ernährungsmediziner in den zwei Modulen zum Experten in Sachen veganer Ernährung und erhalten damit ein UGB-Zertifikat.

Modul 1: Fachsymposium Vegane Vollwert-Ernährung

Termine: 13.-15.11.2015 oder 12.-14.02.2016 im Seminarzentrum fünfseenblick in D-Edertal

Gebühren: 225 Euro

Modul 2:  Expertensymposium vegane Vollwert-Ernährung in speziellen Lebenslagen

Termin: 01.-03.07.2016 im Seminarzentrum fünfseenblick in D-Edertal

Gebühren: 225 Euro

Info + Anmeldung:

UGB-Akademie, Sandusweg 3, 35435 Wettenberg, Tel. 0641 / 808960, info@ugb.de, www.ugb.de/vegane-ernaehrung

Redaktion: Dipl. oec. troph. Stefan Weigt (v.i.S.d.M.)

Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten

========================================================

Wir hoffen, der UGB-Pressedienst liefert Ihnen wertvolle Information. Falls Sie den Pressedienst in Zukunft nicht mehr beziehen möchten, können Sie sich selbstverständlich jederzeit unter www.ugb.de/pressedienst austragen oder diese Nachricht mit dem Betreff "austragen" an uns zurücksenden. Wenn sich Ihre Mail-Adresse geändert hat: Senden Sie uns bitte eine E-Mail mit Angabe Ihrer neuen und alten Adresse, dann erhalten Sie den Pressedienst weiterhin regelmäßig.

Tag der Schulmilch 30. September: Themenservice für Redaktionen

Pressemitteilung  •  23.09.2015 09:08 CEST

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat den 30. September zum „Tag der Schulmilch“ ausgerufen – ein Thema, das es in sich hat: Das Netzwerk Schulmilch hat aus diesem Anlass eine Fülle von aktuellen Nachrichten, überraschenden wissenschaftlichen Studien, Interviews und Videobeiträgen zusammengestellt – auch als Anregung für Ihre redaktionelle Berichterstattung:

Informationsbüro Schulmilch

Informationsbüro Schulmilch

Zum Schulstart: Neues Infoportal zum Thema „Schulmilch“ ab sofort online

Informationsbüro Schulmilch - 04.08.2015 13:42 CEST

Mit dem Ferienende steht der Schulstart oder sogar die Einschulung vor der Tür – und die Schulmilch gehört seit Generationen dazu: Mit diesem Klassiker der Kinderernährung befassen sich spätestens zum Schulbeginn nicht nur Eltern, Lehrer und Kinder, sondern  auch  Ernährungswissenschaftler, Schul- und Bildungspolitiker, Journalisten, Autoren, Landwirte, die Milchwirtschaft und die unterschiedlichsten Experten, Institutionen und Initiativen. Jeder auf seine Weise. Entsprechend vielfältig sind die Blickwinkel, Aktivitäten und Meinungen dazu.

Vor diesem Hintergrund startet ab sofort mit dem „Netzwerk Schulmilch“ ein neues, journalistisch konzipiertes Online-Informationsportal zum Thema Schulmilch. Es soll die Vielfalt an Ideen und Inhalten rund um die Schulmilch verbinden, den Meinungs- und Erfahrungsaustausch fördern und auch persönliche Netzwerke zwischen den zahlreichen Akteuren herstellen: Ein Info-Portal für alle, die sich für Schulmilch interessieren und auch Kontakte in dieses Netzwerk knüpfen wollen. Zum Informationsangebot gehören ein „Social Newsroom“, Interviews, Video- und Audio-Beiträge – etwa mit dem NRW-Minister für Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz.

Ermöglicht wird dieses Netzwerk durch Landliebe Schulmilch, dem führenden überregionalen Anbieter von Schulmilch in Deutschland. Geplant ist, Experten, Entscheider und Medien zukünftig über das Online-Netzwerk hinaus auch persönlich zu vernetzen, etwa in Expertenrunden und –Workshops.

Link zum Netzwerk Schulmilch: http://netzwerk-schulmilch.de/
Landliebe Schulmilch im Internet: http://www.fuer-mich-lieber-milch.de/

Schulmilch – früher für Millionen Schüler selbstverständlich, wird heute in immer weniger Schulen angeboten. Die Gründe: Hausmeister, Lehrer und Schulleiter scheuen den Organisationsaufwand, Eltern sind im Ernährungsfragen verunsichert oder gleichgültig, Molkereien ziehen sich aufgrund der hohen Kosten und geringen Profite aus dem Schulmilch-Vertrieb zurück. „Für mich lieber Milch“ ist eine Initiative der FrieslandCampina Germany GmbH, Bereich Schulmilch, Köln. Ziel der Initiative ist es, Schulleiter, Lehrer, Eltern und Kinder über Schulmilch als vollwertiges Lebensmittel zu informieren und zu motivieren und den Dialog zum Thema Schulmilch zu fördern.

Rahmenvereinbarung zur Qualitätssicherung in der Ernährungsberatung und Ernährungsbildung in Deutschland

Aktuelle Nachrichten
„Rahmenvereinbarung zur Qualitätssicherung in der Ernährungsberatung und Ernährungsbildung in Deutschland“ am 16. Juni 2014 aktualisiert erschienen

In Deutschland bieten viele unterschiedliche Personengruppen Ernährungsberatung oder -therapie an. Umfangreiche Angebote gibt es auch in der Ernährungsbildung. Einen gesetzlichen Schutz für die Berufsbezeichnungen Ernährungsberater oder Ernährungstherapeut gibt es jedoch nicht. So ist allein die Berufsbezeichnung kein Kriterium für die Qualität des Angebots. Damit Verbraucher, Krankenversicherungen und mögliche Kooperationspartner qualifizierte Berufsgruppen von nicht ausreichenden Angeboten unterscheiden können, sind in der Rahmenvereinbarung zur Qualitätssicherung in der Ernährungsberatung und Ernährungsbildung in Deutschland, die einzelnen Berufsfelder definiert und unterschiedliche Kompetenzen und Qualifikationen der Anbieter(innen) aufgezeigt.

S3-Leitlinie zur „Prävention und Therapie der Adipositas“ aktualisiert

Pressemitteilung 2014

erstellt am: 02.06.2014

Deutsche Adipositas-Gesellschaft federführend
S3-Leitlinie zur „Prävention und Therapie der Adipositas“ aktualisiert

München, den 02. Juni 2014 Unter Federführung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG) in Kooperation mit der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) ist heute die neue wissenschaftliche S3-Leitlinie zur Prävention und Therapie von Adipositas (Fettleibigkeit) zur Veröffentlichung frei gegeben worden. Weitere Fach¬gesellschaften waren beratend eingebunden.

Umfrage zur Anwendung der Hafertage

Berlin, März 2014


Umfrage zur Anwendung der Hafertage

Neue Erkenntnisse in der Therapie mit dem Vollkorngetreide

Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts forschte der deutsche Internist Carl von Noorden an der Diabetes-Krankheit und entwickelte eine Diäthaferkur, mit der der Blutzuckerspiegel bei Diabetikern gesenkt werden konnte. In den letzten Jahren erfahren Haferkur und haferbetonte Diätkost auf Basis neuerer Studien und steigender Anwendungen eine Renaissance. Ihr Ziel ist es, die Insulinsensitivität bei den Patienten zu verbessern.

Die Initiative „Hafer Die Alleskörner“ der deutschen Hafermühlen arbeitet seit mehreren Jahren mit Medizinern und Diabetesberaterinnen zu diesem Thema zusammen und hat Informationen in einer Broschüre zusammengestellt, die ausschließlich für Fachkräfte aus Ernährung und Diabetologie bestimmt ist. Die hohe Nachfrage und die intensiven Gespräche auf Fachkongressen zeigen, dass das Interesse am Thema Hafertage bei Diabetes mellitus Typ 2 weiter steigt!

Um die verschiedenen Anwendungsarten und Erfahrungen bei dieser besonderen diätetischen Intervention zu sammeln und Erkenntnisse über Erfolge, Potenziale und Schwierigkeiten zu gewinnen, startet eine Online-Umfrage. Der Fragebogen ist über die Service-Rubrik auf www.alleskoerner.de zu erreichen. Die Umfrage läuft bis Ende April 2014. Unter allen Umfrageteilnehmern werden zum Dank für das Engagement und das Ausfüllen des Fragebogens 80 Einkaufsgutscheine im Wert von zehn Euro verlost. Diese können national bei 45 Handelsketten eingelöst werden.

Zu viel Kalzium erhöht Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Mai 2013

Endokrinologen warnen vor Nahrungsergänzung in Eigenregie

Das Mineral Kalzium, das täglich mit der Nahrung aufgenommen wird, ist wesentlich für die Knochengesundheit. Zusammen mit Vitamin D stellt es die Basistherapie bei Osteoporose, dem Knochenschwund, dar. Das positive Image des Mineralstoffs lässt viele Menschen zusätzlich Kalzium einnehmen. Seit Längerem schon gibt es Hinweise darauf, dass die zusätzliche Einnahme von Kalzium als Nahrungsergänzung zu mehr Herzinfarkten, Schlaganfällen und Todesfällen führen kann. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) anlässlich aktueller Studien hin. Sie rät dazu, Kalzium besser nur mit der Nahrung aufzunehmen und nicht ergänzend zuzuführen.

Schimmelpilze in Lebensmitteln - MRI forscht zur Vermeidung

März 2013

Schimmelpilze produzieren unter bestimmten Umständen giftige Stoffwechselprodukte, die sogenannten Mycotoxine. Die als krebserregend eingestuften „Aflatoxine“, die Gifte der Pilzgruppe „Aspergillus“, sind bekannt, aber auch das „Patulin“, das von der Pilzgruppe der „Penicillium“ produziert wird, kommt häufig vor. Bis heute gibt es keine umfassenden Konzepte, um die Belastung von Lebensmitteln durch Pilzgifte sicher zu vermeiden. Nach einer Schätzung der FAO sind bis zu 25 Prozent der jährlichen Welternte durch Mycotoxine verunreinigt und müssen entsorgt werden.

Aktualisierung des BfR-Merkblatts „Sicher verpflegt“

März 2013

Das BfR hat das Merkblatt „Sicher verpflegt: Besonders empfindliche Personengruppen in Gemeinschaftseinrichtungen“ aktualisiert und empfiehlt, auf die Abgabe von Tiefkühlbeeren ohne ausreichende Wärmebehandlung bei der Verpflegung besonders empfindlicher Personengruppen in Gemeinschaftseinrichtung zu verzichten.

Ernährung nach DGE gut fürs Klima

Februar 2013
Eine Ernährung nach den lebensmittelbezogenen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) verringert den Ausstoß klimaschädlicher Gase in Deutschland um 27 Mio. Tonnen. Das geht aus einer aktuellen Studie des WWF Deutschland „Klimawandel auf dem Teller“ hervor.

Wie isst Deutschland?

Februar 2013
Ergebnisse des 12. Ernährungsberichts der DGE zu Trends im Lebensmittelverbrauch

Entwicklung von Leitlinien: Frühzeitige und disziplinübergreifende Diagnostik und Behandlung von Diabetes und Parodontitis

Februar 2013
Zwischen Diabetes und Parodontitis gibt es Wechselwirkungen. Bei beiden Krankheiten handelt es sich um chronische systemische Volkskrankheiten. Beide Krankheiten entwickeln sich schleichend, wobei oft Symptome fehlen. Deshalb fallen die Erkrankungen kaum auf. Sie sind auch mit hohen Behandlungskosten verbunden. Nicht zuletzt, weil zum Zeitpunkt der Diagnose aus leichten Beschwerden bereits schwere Fälle geworden sind. Je früher aber diagnostiziert wird, umso größer die Chancen, die schwerwiegenden Folgen dieser entzündlichen Erkrankungen zu verhindern bzw. zu mindern. Deshalb sind die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DGP) und die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) dabei, Leitlinien für eine frühzeitige und disziplinübergreifende Diagnostik und Behandlung zu entwickeln. Darin sind konkrete Empfehlungen für ein abgestimmtes Vorgehen unter behandelnden Ärzten enthalten. Bislang wird noch zu wenig über die Grenzen der eigenen Fachdisziplin geschaut.

Essen auf Rädern Qualitätsstandard erst in Einzelfällen erreicht

Februar 2013
Die Verbraucherzentralen testeten deutschlandweit das „Essen auf Rädern“. Das Fazit: Transparenz und Gesundheitswert des Essens sind verbesserungswürdig.

DONALD-Studie: Jodunterversorgung wieder auf dem Vormarsch?

Februar 2013
Fisch, jodiertes Speisesalz und Milch sind gute Jodquellen

Weltweit sind schätzungsweise immer noch knapp zwei Milliarden Menschen von einem Jodmangel betroffen. In Deutschland hatte sich die Jodversorgung seit den 1990er Jahren verbessert.

IN FORM präsentiert sich auf der 20. Aachener Diätetik-Fortbildung

Neues Mitglied im wissenschaftlichen Beirat: Dr. oec. troph. Martin Hofmeister

Der VFED hat Herrn Dr. oec. troph. Martin Hofmeister als neues Mitglied in den wissenschaftlichen Beirat des VFED berufen.

Symposium „Ambulante Versorgung von mangelernährten Patienten – Eine Herausforderung! Vorschläge des Kompetenznetzwerks Enterale Ernährung“

Der Diätverband veranstaltete in Kooperation mit dem Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) am 24. Oktober 2012 in Berlin ein öffentliches Symposium zum Thema „Ambulante Versorgung von mangelernährten Patienten – Eine Herausforderung!“. Hier wurden die Vorschläge des interdisziplinären Kompetenznetzwerks Enterale Ernährung für eine sachgerechte Bewertung der Verordnungsvoraussetzungen von bilanzierten Diäten vorgestellt und mit Experten aus Ernährungsmedizin, ambulanter ärztlicher und pflegerischrn Versorgung diskutiert. Ein interdisziplinärer Ansatz und eine stärkere fachliche Vernetzung unter Beteiligung aller Fachgruppen hilft, die drängenden Herausforderungen einer patientengerechten ambulanten Versorgung mit medizinischer Ernährungstherapie zu bewältigen.

Die vollständige Pressemitteilung als PDF finden Sie hier:

Einheitliche Zulassungskriterien zur Zertifizierung

10.10.2011
In Zukunft werden neue und einheitliche Kriterien gelten, nach denen Absolvent(inn)en oecotrophologischer und ernährungswissenschaftlicher Studiengänge für die Zertifizierung bzw. Registrierung für die primärpräventive Ernährungsberatung zugelassen werden. In Zusammenarbeit der zertifizierenden / registrierenden Institutionen DGE, VDOE, VFED und QUETHEB wurden die Kriterien erstellt und mit den Hochschulen und Universitäten, die solche Studiengänge anbieten, abgestimmt.
Lesen Sie hier den Gesamttext:

Neuer VFED-Vorstand

16.09.2011
Bei der 19. Aachener Diätetik Fortbildung wählte die Mitgliederversammlung des VFED einen neuen Vorstand. Dieser nimmt zum 01.01.2012 seine Vorstandstätigkeit auf.

Lebensmittelverpackungen: Europäisches Parlament stimmt für übersichtlichere Kennzeichnung

01.08.2011
Verbraucher sollen beim Kauf von Lebensmitteln besser informiert werden, so das Ziel der neuen EU-Regeln zur Kennzeichnung von Lebensmitteln, die im Juli 2011 vom Parlament angenommen wurden. Unter anderem müssen der Energiegehalt sowie der Gehalt an Fett, gesättigten Fettsäuren, Kohlenhydraten, Zucker, Eiweiß und Salz deutlich sichtbar auf Lebensmittelverpackungen angegeben werden.
Lesen Sie hier den Gesamttext:

Lebensmittel im Müll: Ein Fünftel des Einkaufs wandert in die Tonne

11.07.2011
Mehr als 20 Prozent der gekauften Lebensmittel landen im Müll. Pro Kopf sind das in Deutschland 80 Kilogramm.
Lesen Sie hier den Gesamttext:

Speziallebensmittel: Bessere Information der Verbraucher

20.06.2011
Die Europäische Kommission hat am 20. Juni 2011 einen Verordnungsentwurf angenommen, durch den die Verbraucher in der gesamten EU umfassender informiert und bessere und klarere Rechtsvorschriften geschaffen werden sollen.
Lesen Sie hier den Gesamttext:

Vermarktung von Babyflaschen mit Bisphenol A EU-weit untersagt

01.06.2011
Nach langem Ringen beugt sich die EFSA
Ab Juni 2011 dürfen keine Babyflaschen mehr verkauft werden, die mit der umstrittenen Chemikalie Bisphenol A hergestellt wurden. In der Produktion wird der Einsatz der Chemikalie bereits ab dem 1. März verboten.

Neue Leitlinie Schwangerschaftsdiabetes

15.05.2011
Mit der Veröffentlichung einer neuen Leitlinie für die Diagnose eines Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) soll die Feststellung dieser Erkrankung verlässlicher werden.
Lesen Sie hier den Gesamttext:

Neue evidenzbasierte Leitlinie der DGE zur Kohlenhydratzufuhr und Prävention ausgewählter ernährungsmitbedingter Krankheiten

2011
In den letzten Jahren sind die Verbraucher durch einseitige Aussagen und widersprüchliche Botschaften bei Ernährungsfragen, wie die der optimalen Kohlenhydratzufuhr verunsichert worden.

Glinide weiterhin in Diabetestherapie einsetzbar Verordnungsausschluss für Glitazone

01.04.2011
Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) und diabetesDE begrüßen die aktuelle Entscheidung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), den vollständigen Verordnungsausschluss der Glinide durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) abzuweisen.
Lesen Sie hier den Gesamttext:

Neue S3-Leitlinie Reizdarmsyndrom

10.03.2011
Eine neue S3-Leitlinie zur Definition, Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie des Reizdarmsyndroms ist unter http://www.dgvs.de/media/Leitlinie_Reizdarm_2011.pdf einzusehen.

Neue NICE-Richtlinien: Allergietest für Kinder und Jugendliche mit Verdacht auf Nahrungsmittelallergie

Die ersten Richtlinien für Nahrungsmittelallergie bei Kindern und Jugendlichen, die NICE*, das National Institute for Health and Clinical Excellence (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) herausgegeben hat, empfehlen Allergietests für die medizinische Grundversorgung und bevölkerungsnahe Massnahmen, um mögliche Nahrungsmittelallergien zu bestätigen.

Die Richtlinien sind (in englischer Sprache) einzusehen unter http://guidance.nice.org.uk/CG116

Lesen Sie hier den Gesamttext:

Kennzeichnung von Lebensmittelaromen neu geregelt

20.01.2011

Weiterhin genaues Hinschauen notwendig
Seit dem 20. Januar 2011 gelten in der Europäischen Gemeinschaft neue Vorschriften, wie Aromen in Lebensmitteln zu kennzeichnen sind. Die Bezeichnung „naturidentisches Aroma", die immer wieder für Verwirrung sorgte, ist künftig nicht mehr erlaubt. Die bisherigen Kategorien „naturidentische Aromastoffe" und „künstliche Aromastoffe" werden zu „Aroma" zusammengefasst. Aroma klingt harmloser, der Begriff „künstlich" wird auf diese Weise geschickt vermieden, und nicht alle Verbraucher wissen, dass es sich dabei in der Regel um ein künstliches Aroma handelt.