BZgA informiert zu Vorsorgemaßnahmen und Früherkennung

Pressemeldung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 27.02.2020:

Darmkrebsmonat März

BZgA informiert zu Vorsorgemaßnahmen und Früherkennung

Köln, 27.02.2020. Krebserkrankungen stehen an zweiter Stelle der Sterblichkeitsraten in der deutschen Bevölkerung. Darmkrebs ist dabei eine der häufigsten Tumorerkrankungen. Mit zunehmendem Alter steigt das Erkrankungsrisiko, aber auch in jungen Jahren kann Darmkrebs auftreten. Im frühen Stadium verursacht Darmkrebs häufig keine Beschwerden. Früherkennungsuntersuchungen helfen, eine Erkrankung frühzeitig zu entdecken. Zudem kann eine gesunde Lebensweise aktiv dazu beitragen, das persönliche Erkrankungsrisiko zu senken.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weist anlässlich des Darmkrebsmonats März auf ihre Informationen zu diesem Thema unter www.frauengesundheitsportal.de, www.maennergesundheitsportal.de und www.gesund-aktiv-aelter-werden.de hin.

Meist ist die Ursache von Darmkrebs unklar. Nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen kann die Entstehung von Darmkrebs neben familiären Risikofaktoren durch Übergewicht, den Konsum von Alkohol und Tabak sowie eine unausgewogene Ernährung mit viel rotem Fleisch, wenig Ballaststoffen und wenig Obst und Gemüse begünstigt werden. Eine gesunde Lebensweise trägt aktiv dazu bei, das persönliche Erkrankungsrisiko zu senken. Die Online-Angebote der BZgA unterstützen mit praktischen Tipps, wie sich ein darmgesundes Leben im Alltag umsetzen lässt.

In der Regel haben Frauen und Männer ab einem Alter von 50 Jahren einen gesetzlichen Anspruch auf die Teilnahme an Untersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs. Personen mit einem erhöhten familiären Risiko wird empfohlen, mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt die individuelle Gefährdungssituation zu besprechen und daran angepasst Frühkennungsuntersuchungen auch schon deutlich früher zu nutzen. Die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für den immunologischen Test auf verborgenes Blut im Stuhl und die Darmspiegelung zur Früherkennung von Darmkrebs. Auf den Portalen der BZgA finden sich qualitätsgesicherte Informationen zu Nutzen und Risiken der Früherkennungsuntersuchungen von Darmkrebs.

Routine-Früherkennungsuntersuchungen für Darmkrebs richten sich an alle genannten Personen, auch diejenigen, die keine Anzeichen für Darmkrebs haben. Blut im Stuhl, der Wechsel von Verstopfung und Durchfall über mehrere Wochen, ungewollter Gewichtsverlust oder leichte Ermüdbarkeit aufgrund einer Anämie (Blutarmut) sowie krampfartige Bauchschmerzen können auf eine Darmkrebserkrankung hinweisen. Sie können aber auch andere Ursachen haben. In jedem Fall sollten sich Frauen und Männer ärztlich untersuchen lassen, wenn derartige Beschwerden auftreten.

Weitere Informationen der BZgA unter:

https://www.maennergesundheitsportal.de/themen/darmkrebs/

https://www.frauengesundheitsportal.de/themen/darmkrebs/

https://www.gesund-aktiv-aelter-werden.de/gesundheitsthemen/darmkrebs/

Die gern-Studie hat begonnen - Harte Fakten zur Ernährung und Gesundheit

25.02.2020

Max Rubner-Institut - Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel

Im Internet ist die gern-Studie, die neue Gesundheits- und Ernährungsstudie in Deutschland, schon präsent. Und in den nächsten Tagen erreichen die ersten Briefe, mit der Bitte, sich an dieser bedeutenden Untersuchung zu beteiligen, die ersten potenziellen Teilnehmer. Bis Mitte 2022 sollen insgesamt 12.500 Erwachsene gemessen, gewogen, befragt und analysiert werden. Auf diese Weise tragen sie alle dazu bei, der Politik und der Gesellschaft eine belastbare Grundlage für wichtige Entscheidungen im Bereich Gesundheit und Ernährung zur Verfügung zu stellen. Max Rubner-Institut und Robert Koch-Institut arbeiten dabei Hand in Hand.
Link Deutsch: http://idw-online.de/de/news731733
Weitere Art: Buntes aus der Wissenschaft

Gemeinsame Stellungnahme von VDOE, VDD, VFED und QUETHEB zum „Memorandum für Lehrstühle Ernährungsmedizin“ von BDEM, DAEM und DGEM

Die Verbände der Ernährungsmediziner BDEM, DAEM und DGEM bemängeln in ihrem im Januar 2020 veröffentlichten „Memorandum für Lehrstühle Ernährungsmedizin“, dass ernährungsmedizinische Inhalte im Medizinstudium unterrepräsentiert sind, was sie auf fehlende Lehrstühle für Ernährungsmedizin zurückführen. Bei der Ausbildung von Ärzten würden ernährungsmedizinische Erkenntnisse und Zusammenhänge umgesetzt. Folglich sei der Wissensstand der Studenten und angehenden Ärzte auf diesem Gebiet in Deutschland erschütternd niedrig.

Informationsfilm über qualifizierte Ernährungsberatung

23.01.2019

Studierende des Studiengangs Diätetil der Hochschule Fulda haben einen Informationsfilm: "Was ist qualifizierte Ernährungsberatung?" gedreht.
https://www.youtube.com/watch?v=DBUbYjOmySo&feature=youtu.be

PM „16. Tag des Cholesterins“ am 15. Juni 2018

Jede Messaktion hilft, Leben und Lebensqualität zuretten

Am 15. Juni ist wieder „Tag des Cholesterins“ der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen DGFF (Lipid-Liga) e. V. Sie ruft bundesweit (Betriebs-) Ärzte und Apotheker dazu auf, sich rund um diesen Aktionstag mit MessAngeboten an der Früherkennung von Dyslipidämien zu beteiligen. Dafür stellt die DGFF (Lipid-Liga) kostenfrei InformationsFlyer für die Teilnehmer sowie Poster zur Ankündigung von Messaktionen zur Verfügung.

Lesen Sie mehr dazu in der anliegenden Pressemitteilung:

Aufnahme in den Kreis der stellungnahmeberechtigten Organisationen der Leistungserbringer

In die Beratungsprozesse des G-BA fließen auch Ergebnisse aus Stellungnahmeverfahren ein. Diese sind gesetzlich immer dann vorgeschrieben, wenn die Belange Dritter betroffen sind. Je nach Richtlinie und/oder Thema gehören zu den Stellungnahmeberechtigten beispielsweise Organisationen der Leistungserbringer.

Besuch beim GKV-Spitzenverband in Berlin

Die Ernährungstherapie für Mukoviszidose und seltene angeborene Stoffwechselerkrankungen wurde in die Heilmittelrichtlinie aufgenommen und muss bis zum 1. Januar 2018 umgesetzt sein. Der GKV-Spitzenver­band hat damit die Aufgaben, für das Heilmittel Ernährungstherapie Rahmenempfehlungen über die einheitliche Versorgung mit Heilmitteln gemäß § 125 Abs. 1 SGB V und eine Leistungsbeschreibung zu erstellen sowie über die Zulassung und Fortbildung der Ernährungstherapeuten und den neuen Vordruck einer Verordnung zu entscheiden. Alle Punkte werden in Verhandlungen zwischen den Verbänden und den Vertretern der Krankenversicherungen diskutiert. Neben dem Verband für Ernährung und Diätetik (VFED e. V.) sind der VDD, der VDOE und Quetheb zu einer Stellungnahme berechtigt.

Am 17. Mai 2017 war die Auftaktveranstaltung in Berlin. Bis Ende September 2017 sind weitere Termine angesetzt. Wir werden auf unserer Homepage und in der VFEDaktuell über die Ergebnisse berichten.
Hedwig Hugot, Geschäftsführerin im VFED e. V.

Ernährungstherapie für Patienten mit seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen und Mukoviszidose künftig verordnungsfähig

Pressemitteilung Gemeinsamer Bundesausschuss Berlin, 16. März 2017

Für Patientinnen und Patienten mit seltenen angeborenen Stoffwechselerkrankungen und Mukoviszidose hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Möglichkeit geschaffen, eine Ernährungstherapie zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch zu nehmen. Voraussetzung dafür ist eine entsprechende ärztliche Verordnung. Diese Neuerung in seiner Heilmittel-Richtlinie beschloss der G-BA am Donnerstag in Berlin.

Honorarempfehlungen für Diättherapie und Ernährungsberatung

Januar 2017

Der VFED hat die Honorarempfehlungen für die Diättherapie und Ernährungsberatung überarbeitet. Freiberufliche Ernährungsfachkräfte können diese für Verhandlungen mit Auftraggebern nutzen.

Voraussetzung zur Abgabe von Leistungen nach diesen Honorarempfehlungen ist ein staatlich anerkannter Berufs- oder Studienabschluss im Bereich Ernährung. Die Anbieter benötigen eine gültige Zusatzqualifikation entsprechend den Inhalten eines der den folgenden Zertifikaten zugrunde liegenden Curricula:

• Zertifikat „Qualifizierte(r) Diät- und Ernährungsberater(in) VFED“

• Ernährungsberater(in)/DGE, Ernährungsmedizinischer Berater(in)/DGE

• VDD-Fortbildungszertifikat

• Zertifikat „Ernährungsberater(in) VDOE“

• QUETHEB-Registrierung sowie

• Arzte mit gültigem Fortbildungsnachweis gemäß dem Curriculum Ernährungsmedizin der Bundesärztekammer.

Die komplette Tabelle der Honorarempfehlungen finden Sie hier:

Im Medienshop: Folienvortrag Herzgesundheit

Der Folienvortrag: "Herzgesund und lecker" mit dem Schwerpunkt: Die richtige Ernährung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist ab sofort für 7,50,- EUR im VFED-Medienshop erhältlich.

Im Medienshop: Herzgesundheit - Vitalität durch schmackhafte Ernährung

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sind nach wie vor die häufigste Todesursache in Deutschland. In den letzten Jahrzehnten wurden zwar in der Behandlung des Koronarsyndroms und der arteriosklerotischen Folgeerkrankungen große Fortschritte in der medikamentösen und chirurgischen Versorgung erzielt, trotzdem kann keineswegs Entwarnung gegeben werden. Die Todes- und Erkrankungszahlen liegen nach wie vor auf einem viel zu hohen Niveau.

Im Medienshop: Gesund genießen bei erhöhten Cholesterin- und Triglyceridwerten

Die erfolgreiche VFED-Broschüre „Optimal essen und trinken bei erhöhten Cholesterin- und Triglyceridwerten“ wurde komplett überarbeitet und ist ab sofort für 1,- EUR im VFED-Medienshop erhältlich.

Im Medienshop: Die besten glutenfreien Rezepte vom Zöliakie-Treff Aachen

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Zöliakie-Treff Aachen haben ihre besten Rezepte zusammengetragen, die sie selbst erprobt und für gut befunden haben – der „Alltagstest“ ist also schon bestanden! Wir freuen uns, diese nun als VFED-Broschüre herauszugeben. Die Broschüre ist für 1,- EUR im VFED-Medienshop erhältlich.